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Von polnischen Herzen

Trauerflor, Schweigeminuten und zahlreiche Würdigungen: Die Tragödie um den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski hat auch im Sport große Betroffenheit ausgelöst. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski und einige Profis aus Polen traten in den Bundesliga-Partien am Wochenende mit Trauerflor an. „Da ich in Polen geboren bin und ein polnisches Herz in mir habe, ist das sehr traurig und das muss ich erst mal verdauen“, sagte Podolski dem Pay-TV-Sender Sky nach dem 2:0 seines 1. FC Köln in Hoffenheim.

Total logisch: Wer in einem Landstrich östlich der Oder geboren wird, dessen Herz ähnelt eher einer weiß-roten Fahne statt einem muskulären Hohlorgan, das mit rhythmischen Kontraktionen das Blut durch den Körper pumpt und so die Durchblutung aller Organe sichert. Und so einer ist schon wegen dieser Tatsache Freund und Untertan von einem Herrscher dieses Landstrichs.

Nein, logisch war Poldi nie:

Nationalismus aber sowieso nicht.

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